Christliche Schulen in Burkina Faso
Helping Directly hat sich zum Ziel gesetzt, die Ausbildungsmöglichkeiten von Kindern zu fördern. Dadurch erhalten auch Familien und die Dorfgemeinschaften eine bessere Zukunftsperspektive.
Bericht Thomas Allenbach
Ich durfte zum zweiten Mal eine Reise in die Schulen in Ouagadougou und in Zeonke machen, um zu erfahren, ob die Spendengelder richtig eingesetzt werden und wo sie am nötigsten sind.
Nähatelier
Um Schulentlassenen die Möglichkeit zu bieten, einen Beruf zu erlernen, startete 2016 eine erste Klasse für die Ausbildung als Schneider. Bernina Zickzack Nähmaschinen tun hier noch gute Dienste, als Tretmaschinen sind sie unabhängig von der noch längst nicht überall verfügbaren Elektrizität.
Zionkin
(Dorfschule ausserhalb Kaya)
Seit 2005 haben Kinder aus dieser abgelegenen Buschregion die Möglichkeit die Schule zu besuchen, aktuell sind dies ca. 80 Kinder in der ersten bis zur dritten Klasse.

Das Schulgelände in Ouagadougou befindet sich nördlich der Eisenbahnlinie Ouagadougou – Kaya. Auf dem ca. drei Hektaren grossen Platz begann die Primarschule 2005. Aktuell besuchen in den sechs Klassen ungefähr 400 Schüler die Primarschule.

Ab 2012 / 2014 konnte in einem neuen Schulhaus auch der Unterricht auf der Sekundarschulstufe angeboten werden, mit aktuell 180 Schülern.

Nähatelier

Um Schulentlassenen die Möglichkeit zu bieten, einen Beruf zu erlernen, startete 2016 eine erste Klasse für die Ausbildung als Schneider. Bernina Zickzack Nähmaschinen tun hier noch gute Dienste, als Tretmaschinen sind sie unabhängig von der noch längst nicht überall verfügbaren Elektrizität.

Zionkin (Dorfschule ausserhalb Kaya)

Seit 2005 haben Kinder aus dieser abgelegenen Buschregion die Möglichkeit die Schule zu besuchen, aktuell sind dies ca. 80 Kinder in der ersten bis zur dritten Klasse.

15. Februar 2005
Aus der Geschichte der Schule in Ouagadougou
René Weiss, der Schweizer Lehrer und Missionar, berichtet (Rundbrief April 2005):
„Am Montag morgen um 8 Uhr waren alle an der Arbeit ... Sämtliche Schüler waren hier und halfen Pulte, Bänke, Wandtafeln, Dachteile usw. auf ihren Köpfen an den neuen Ort zu transportieren. Schwerere Lasten wurden mit Eselskarren transportiert. Sogar ein Taxi brachte auf seinem Gepäckträger drei Meter lange Pfosten. Die Lehrerinnen kochten für die 90 Schüler ein Mittagessen. Das Grosse ist, dass der neue Schulort für die Schüler weiterhin wird erreichbar sein. Für einige wird der Schulweg kürzer, für andere länger sein. Knaben blieben beim verfrachteten Material und bewachten es. Das unglaubliche war geschehen: Am Montag beim Einnachten befand sich alles bereits am neuen Ort.

Am Dienstag begann der Aufbau der Unterstände, die man mit dem Dachmaterial erstellte. Später wird man wiederum mit Erd- und Zementziegeln die Wände aufmauern und sie in richtige Schulhäuser verwandeln. Vorläufig sind die Unterstände mit Strohmatten umstellt, damit die Sonne nicht unbarmherzig in den Raum brennt. So konnte der Unterricht am folgenden Montag, den 21. Februar, wiederaufgenommen werden.“ (Am heutigen Standort)

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